

Der Auftrag wurde von Amprion für die Bauausführung des über fünf Kilometer langen Elbtunnels vergeben. Dem Vergabeverfahren ging ein mehrstufiger Auswahlprozess voraus, an dem sich führende Bauunternehmen aus der D-A-CH-Region beteiligt haben.
Mit der Elbquerung ElbB wird ein zentrales Schlüsselprojekt innerhalb von Korridor B umgesetzt. Der Tunnel verläuft in rund 20 Metern Tiefe und wird aus tausenden präzise gefertigten Stahlbetonteilen, sogenannten Tübbingen, hergestellt. Das Projekt gilt aufgrund seiner technischen und logistischen Anforderungen als besonders anspruchsvoll. Nach Fertigstellung sollen über die Schachtbauwerke in Wewelsfleth in Schleswig-Holstein und Wischhafen in Niedersachsen die Erdkabel für Korridor B eingezogen werden. Die Bauzeit ist derzeit mit rund 6,5 Jahren vorgesehen. Der Planfeststellungsbeschluss wird laut den aktuell veröffentlichten Informationen für Ende 2026 erwartet.
Für ÖSTU-STETTIN ist dieser Zuschlag ein bedeutender Meilenstein und zeugt von höchster fachliche Kompetenz des Unternehmens im Bereich komplexer Infrastruktur- und Tunnelbauprojekte. Die Beauftragung unterstreicht das Vertrauen von AMPRION in die technische Expertise, die Innovationskraft und die Fähigkeit von ÖSTU-STETTIN, Großprojekte in partnerschaftlicher Zusammenarbeit auf höchstem Niveau umzusetzen. Auch die in den bisher veröffentlichten Reaktionen hervorgehobene partnerschaftliche Zusammenarbeit zeigt, wie schwerwiegend die Faktoren Erfahrung, Verlässlichkeit und gemeinsame Projektkultur bei der Vergabe waren. Gemeinsam mit BEMO Tunnelling wird ÖSTU-STETTIN die Elbquerung ElbB mit höchstem Qualitäts- und Sicherheitsanspruch realisieren.
Korridor B umfasst die Leitungsbauvorhaben Heide/West–Polsum und Wilhelmshaven–Hamm. Die Vorhaben werden als Erdkabel in Höchstspannungs-Gleichstrom-Technologie umgesetzt und sollen klimafreundlich erzeugten Strom aus den Küstenregionen nach Nordrhein-Westfalen transportieren. Nach den aktuell veröffentlichten Informationen kann Korridor B den Bedarf von rund vier Millionen Menschen decken und ist damit ein wesentlicher Baustein für die Energiezukunft Deutschlands.
Harald Pacher, Geschäftsführer von ÖSTU-STETTIN, betont die Bedeutung des Projekts als außergewöhnliches Vorhaben mit technischer und logistischer Dimension. „Für unser Unternehmen ist der Zuschlag ein besonderer Vertrauensbeweis. Gemeinsam mit unserem Projektpartner werden wir die gebündelten Kompetenzen in die erfolgreiche Umsetzung einbringen.
Wir sind bereit und stolz, Teil dieses bedeutenden Infrastrukturprojekts zu sein. ElbB steht für technische Exzellenz, partnerschaftliche Zusammenarbeit und für ein Bauvorhaben, das weit über seine bauliche Leistung hinaus Wirkung entfaltet. ÖSTU-STETTIN freut sich darauf, gemeinsam mit allen Projektbeteiligten an einem Vorhaben mitzuwirken, das Verbindung schafft und Zukunft baut, “ so Pacher.